Neun Jugendliche blicken hinter die Arbeitskulissen
Dreieich (hhs) - In verschiedenen Kindergärten, zwei Grundschulen, zwei Hotels und einem holz- und metallverarbeitendem Betrieb absolvierten letzte Woche SchülerInnen der Heinrich-Heine-Schule ein internationales Betriebspraktikum in Frankreich.
Im Rahmen dieser deutsch-französischen Kooperation mit dem Collège Saint Exupèry in der Nähe von Orlèans bekamen die SchülerInnen nicht nur einen kleinen Einblick in die Arbeitswelt, sondern machten auch in ihren Gastfamilien interessante Erfahrungen mit einer anderen Kultur. "Das fördert die Sprachkenntnisse, stärkt zudem soziale Kompetenzen und erfordert eine hohe Anpassungsleistung in einem komplett fremden Umfeld", meint Nicole Bondaug, die an der Dreieicher Europaschule für das Praktikumsprojekt verantwortlich ist.
Die Leistungen, die die Schülerinnen und Schüler dabei zu erbringen haben, seien nicht zu unterschätzen, so ihre französische Kollegin Sylvie Jamet "Ein Praktikum ist für die Jugendlichen immer eine Herausforderung - und ganz besonders, wenn sie sich in der fremden Sprache verständigen müssen." Dankbar ist man in der Europaschule vor allem dafür, dass sich immer wieder Dreieicher Unternehmen, Schulen und Freiberufler finden, die eine Praktikantin oder einen Praktikanten aufnehmen.
"Den Beitrag, den sie leisten, können wir gar nicht genug würdigen", so Bondaug weiter. "Von dieser Erfahrung werden die jungen Leute lange profitieren."
Das Ganze hat natürlich auch eine Austauschseite: Zwölf französische Jungendliche waren bereits im Dezember in Dreieich, und haben sich auf das Abenteuer dieses deutsch-französischen Betriebspraktikums eingelassen.